Heilerziehungspflege – was bedeutet das? Brückenbauer werden!

Heilerzeihungspfleger:innen arbeiten in
  • inklusiven Kindertagesstätten und Einrichtungen der Frühförderung
  • Förderzentren und inklusiven Schulklassen
  • ambulanten oder stationären Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungs- oder Verhaltensauffälligkeiten
  • ambulanten oder stationären Betreuungsangebote für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Lebens- und Arbeitsgemeinschaften für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Demenzgruppen
  • Tagesstrukturen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Suchtproblematik

Lebenswege begleiten – den Menschen im Blick

Heilerziehungspfleger:innen sind Partner und Vertrauenspersonen der von ihnen begleiteten Menschen. Sie bestärken sie in ihrer Eigenständigkeit und unterstützen sie dabei, ihr Leben so selbstbestimmt und selbstständig wie möglich zu gestalten.

Im Alltag unterstützen

Sie assistieren und pflegen Menschen im Bereich Wohnen und im ambulanten Dienst. Sie begleiten und unterstützen Menschen mit Behinderung in der Freizeitgestaltung, fördern gemeinschaftsbildende Prozesse und wirken als Brückenbauer im Zwischenmenschlichen. Außerdem vermitteln sie den Austausch mit Angehörigen, Behörden und Firmen und treten für die Rechte der von ihnen begleiteten Menschen ein.

Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

Heilerziehungspfleger:innen sind wichtige Inklusions-Partner:innen. Sie gestalten zum Beispiel Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe so, dass auch Menschen mit Hilfebedarf Arbeit als sinnhafte gesellschaftliche Teilhabe erfahren können und unterstützen damit deren Engagement, Verantwortung und Initiativkraft.

Karriere inklusive

Heilerziehungspfleger:innen setzen ihre organisatorischen und Leitungskompetenzen auch auf Leitungsebene ein. Teile der Ausbildung zur Heilerziehungpflege können auf Studiengänge im Sozialwesen angerechnet werden.